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Das Melodic Death Metal-Trio Astralborne Paul Fuzinski (Bass/Gesang), Derik Smith (Gitarre) und Jayson Cessna (Schlagzeug) bringt sein zweites Album «Across The Aeons» heraus. Dabei setzt sich die US-Band aus dem Mittleren Westen unerschrocken mit der kosmischen Gleichgültigkeit der Menschheit innerhalb des Universums auseinander und lässt sich dabei vom philosophischen Kosmismus und Fantasy-Fiction inspirieren.
Nachdem ihr Debüt-Album «Eternity's End» von 2020 Astralborne als versierte Vertreter ihrer Zunft auswies, begann unmittelbar der kreative Prozess von «Across The Aeons». Astralborne entschieden sich dafür, die Formel beizubehalten, die ihnen beim Erstling so gute Dienste geleistet hatte. Das Endergebnis lässt das Talent des Trios für erhabene Gitarrenarbeit und Rhythmik, sowie heitere akustische Arrangements und betörende Orchestrierung durchscheinen. Die zwölf Tracks von «Across The Aeons» zeichnen eine Reise der Akzeptanz angesichts der Vergänglichkeit der Menschheit in einer kosmischen Leere nach, sei es Fuzinskis brüllendes Versprechen der Hölle selbst, Chaos, Tod und Feuer auf der Titelsingle «War Vessel» oder interdimensionale Probleme bei «Gemini».
An anderer Stelle verbündet sich der Dreier mit den Label-Kollegen Steve Redmond (Foretoken) und Yegor Savovin (Fires In The Distance) für «December Flower» und das prächtige Instrumental-Stück «Promethean Fire» zur Mitte des Albums. Die interstellare Reise wird vom spanischen Künstler Juanjo Castellano (The Black Dahlia Murder, Voidceremony) auf eindrucksvolle Weise, visuell zum Leben erweckt. «Across The Aeons» wurde von der Band selbst produziert, anschliessend von Unnus Latif bei Black Moon Recordings aufgenommen und von Orden Ogans Sebastian "Seeb" Levermann in den Greenman Studios in Deutschland gemischt sowie gemastert. Eine echte Melodic Death Keule der Freude!
Oliver H.