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Für Fans der norwegischen Black Metal Grössen 1349 bietet «Winter Mass» genau das, was sie erwarten: rasante Riffs, wilde Drums von Frost und Frontmann Ravn, der mit grimmiger Entschlossenheit heult. Das Live-Set wurde kurz nach der Pandemie in Oslo aufgenommen und vereint Material aus der gesamten Karriere der Band.
Das vierte Album der Amis WOLFTOOTH ist eine Mischung aus Classic-, Epic- und Black Sabbath Rock zu deren Anfangstagen. Aufgenommen wurde das Ganze mit einem ziemlich schaurigen Sound, der an die 70er-Jahre erinnert.
Unerwartet geht das Melodic-Projekt PEARLS & FLAMES in die zweite Runde. Sänger Markus Nordenberg, Initiant und Kopf der Geschichte, hat zusammen mit Gitarrist Sven Larsson nach «Reliance» (2022) mit «Spread Your Wings» einen legitimen Nachfolger am Start.
Ein derber Knaller nach dem anderen! In etwa so lässt sich die neue Platte von MALEFIC THRONE beschreiben. Das Supergroup-Trio (Gitarrist Gene Palubicki, Schlagzeuger John Longstreth und Steve Tucker am Mikro und Bass) kehrt mit «The Conquering Darkness» zurück, einem Album, das wohl zu den härtesten, reinsten und rohsten Death Metal Alben der Saison zählt.
Mit «Emulations» liefern die Desert Rock Titanen BLUE HERON aus Albuquerque ein donnerndes Zwischenwerk (EP) ab, das alles andere als Füllmaterial ist. Anstelle eines herkömmlichen Albums verbindet die Band neue Studio-Aufnahmen mit einer rohen Live-Session, die im KUNM-Radio aufgenommen wurde.
Nach sechzehn Jahren und fünf Studioalben, legen die Norweger ihre erste offizielle Live-Scheibe vor. 2024 im Poppodium Boerderij in Zoetermeer in Holland aufgenommen. Diese Doppel-CD zeigt die Band von ihrer besten Seite, roh, mitreissend und klanglich vielfältig, atmosphärisch.
Gegen Ende der 1980er und in den ersten Jahren der 1990er machten sich Bands wie Pungent Stench, Disharmonic Orchestra, Disastrous Murmur oder Miasma einen Namen, indem sie einige legendäre Platten veröffentlichten.
Von den ehemaligen Sleaze Rockern SISTER ist nicht mehr viel übriggeblieben. Aktuell kreischt, röchelt und schreit sich Sänger Jamie Anderson durch die Songs hindurch. Sicher mit viel Hass und Abscheu, aber auch mit einer nicht von der Hand zu weisenden Kälte in der Stimme.
Wenn man nur nach der Stimme von Sänger Jerrie Boy Barger geht, klingt das Ganze nach Punk, da der Gute auch nicht immer alle Töne trifft. Von der Musik her klingt das Ganze bei KILLER HEARTS nach dreckigem, sehr rauem Rock, mit einer gesunden Portion Motörhead.
An alle Fans von Oldschool Thrash Metal: Hier kommt was für Euch! Wenn man die Augen schliesst und die Lautstärke bei FALSE REALITY aufdreht, könnte man meinen, man befinde sich in der Bay Area der frühen 1980er Jahre, als Metallica noch eine Gruppe junger Leute war, die ihren Sound suchten.
Das fünfte Album vom STARMEN sollte bei mir eigentlich offene Türen einreissen. Immerhin sehen die Jungs mit ihren bemalten Gesichtern wie eine schwedische KISS Coverband aus und melodischer Hard aus Schweden Rock hat mich noch immer gepackt.
DIE KRUPPS kehren mit «Will nicht - MUSS!» / «On Collision Course zurück». Die EP basiert auf grossen Ideen, zeigt für mich jedoch wenig Wirkung.
Die CH-Formation PALEFACE SWISS beendet das Jahr 2025 mit geballter Faust trotz fliehender Power. Am Ende ihrer Kräfte, nach einem Jahr, in dem sie die Bühnen in Europa, den USA und Australien im Sturm erobert haben, kehren die Deathcore-Schwergewichte nicht nur mit Trophäen zurück, sondern auch mit Narben.
Bei manchen Bands dauert es etwas länger bis sie in die Gänge kommen, was Veröffentlichungen angeht. SPEEDCLAW aus Kroatien wurden nämlich vor zehn Jahren gegründet und haben in der Zeit zwei EPs in ihrer Diskographie stehen, aber seit acht Jahren (!) nichts mehr von sich hören lassen. Der Bandname suggeriert schon, welches Genre die Jungs zocken, weshalb die Unterschrift bei Dying Victims Records nicht überraschend kommt.
AKTOR ist eine der vielen Nebenspielwiesen von Chris "The Professor" Black. Zusammen mit Tomi Leppänen (Schlagzeug) und Jussi Lehtisalo (Gitarre) formierte er die Gruppe im Jahre 2013. Zwei Jahre darauf erschien das Debüt-Album «Paranoia», gefolgt von «Placebo» (2020). «Professori (Season Two)» nennt sich nun das brandneue Werk.
HOUSE BY THE CEMETARY zollen auch auf ihrem dritten Album «Disturbing The Cenotaph» dem Regisseur Lucio Fulci Tribut. Schliesslich ist der Bandname eine Hommage an den gleichnamigen Kult-Horrorfilm von 1981, der sich mit dem Eröffnungstrack «New York Ripper» auf blutige und brutale Weise präsentiert. Es ist ein unerbittlicher, grooviger Death Metal Kracher, der die Messlatte für bissige und viszerale Härte hochlegt.
Kann sich noch jemand an die veritable Power Metal Lawine erinnern, die Rhapsody (Of Fire) damals auslösten? Eine wahre Flut an italienischen Power Metal Combos enterte die Plattenläden, und vieles davon war eigentlich völlig durchschnittlicher Stoff, welchen man längst vergessen hat.
Zwei Jahrzehnte nachdem EF mit ihrem Debüt-Album «Give Me Beauty … Or Give Me Death!» den skandinavischen Post-Rock stark geprägt haben, kehrt das Ensemble aus Göteborg zu dem Album zurück, mit dem alles begann - jedoch nicht mit einem Remaster oder aus Nostalgie heraus, sondern mit einer kompletten Neuaufnahme. Diese zeigt, wie weit EF gekommen sind, ohne das zu verlieren, was sie von Anfang an besonders gemacht hat.