Sonntag, 21. April 2024

Metal Factory since 1999

LP/CD-Reviews (3778)

Still und hoffnungsvoll befreien sich die Schweizer KING ZEBRA aus dem Schatten-Dasein der neuen und zukünftigen Helden heraus.
Was machen zwei bekannte Musiker von Ensiferum, nämlich Petri Lindroos und Janne Parviainen, wenn es ihnen langweilig ist?! Sie gründen auf die Schnelle eine neue Band mit einem anderen Musikstil! SATANIC NORTH nennt sich diese neue Combo, die mit ihrem selbstbetitelten Album ausgiebig dem Black Metal der zweiten Welle huldigt.
Die Grammy Award Gewinner von HIGH ON FIRE bringen nach dem letzten Album «Electric Messiah» mit «Cometh The Storm» ein weiteres Highlight heraus.

VENUES – Transience

Samstag, 20. April 2024
«Transience» birgt neue Klänge der deutschen Metalcore-Formation VENUES, die sich besonders in Grossbritannien eine stolze Fanschar erspielt haben. Als Support von Future Palace konnte der Vierer mit seinem Mix aus Metalcore, Post-Hardcore und einem modernen Touch Nu-Metal überzeugen.
Muss eine traurige Gegend sein, dieses Yorkshire in England oder wie ist es sonst erklärbar, dass MY DYING BRIDE immer wieder aufs Neue so tieftraurige Musik produzieren?! So folgt nach dem genialen Album «The Ghost Of Orion» nun das fünfzehnte Werk «A Mortal Binding», das ebenfalls nur so vor Genialität strotzt!
Seit 2013 rotzen sich die Jungs aus Atlanta durch ihren dreckigen und von klebrigen, ölverschmierten Hosen und staubigen Lederjacken versehenen Rock. Irgendwo zwischen den Dangerous Toys, Rose Tattoo und Hardcore Superstar haben sich die Herren um Sänger D.K. Revell eingefunden.

PRAYING MANTIS – Defiance

Freitag, 19. April 2024
Seit 1975 gehen die Troy Brüder mit ihrem melodischen Rock ins Rennen. Dabei drehte sich das Band-Karussell immer wieder, was der Qualität der Musik aber keinen Abbruch tat.

AMPEX – Eterno

Freitag, 19. April 2024
Die Deutsch-Rocker AMPEX legen seit ihrer Gründung 2019 ein beachtliches Tempo vor. «Eterno» ist bereits ihr drittes Album, und dieses klingt extrem hungrig. Hier paart sich jugendliche Kraft mit Melodien, Punk, ein wenig Heavy Metal und wird begleitet von mal platteren, dann reflektierenden Texten. Allerdings bewegen sie sich sie weit von irgendwelchen, pubertierenden Parolen.

WAIDELOTTE – Celestial Shrine

Donnerstag, 18. April 2024
Wir haben es hier mit einem neuen Black Metal Projekt aus der Ukraine zu tun. Bassist Oleksii Kobel (Soen) ist der Kopf hinter WAIDELOTTE und hat die Songs komponiert: "Waidelotte erzählt die Story wie man das Licht erreicht, wenn man zuerst durch Finsternis wandern muss". In einem Land dass seit über einem Jahr in einen Krieg verwickelt ist, trifft das leider in besonders hohem Mass zu.
Oz Hawe…, also..., den Gitarristen kennt man von Osukaru her…, nun gut…, Oz war bei der Live-Formation von Eye Gitarrist. Puh…, in unseren Breitengraden wird man ihn kaum kennen, aber zumindest hat er nun, zusammen mit Keyboarder Mathias Rosén (Eye), ein paar Lieder komponiert, welche zwischen Hard Rock und AOR liegen.
Wer die Band Hexvessel kennt, braucht eigentlich nicht weiter zu lesen und hat sich diesen Release vermutlich eh schon längst gekrallt.
Das Intro auf der neusten Platte des schwedischen Trios SATURNALIA TEMPLE gewährt einen optimalen Einblick in das Album. Die Riffs sind rudimentär, schwer und grundsätzlich fundamentaler Doom. Die Produktion ist roh, ungeschliffen und tönt so, als wäre es in einem Kellerloch aufgenommen worden, was natürlich prächtig zur Stimmung passt.

UNSHINE – Karn Of Burnings

Mittwoch, 17. April 2024
Die finnischen Druid-Metaller UNSHINE bieten auf ihrem fünften Album «Karn Of Burnings» weniger Einzel-Lieder, sondern 45 Minuten schamanisch-mystische Hintergrund-Musik. Das kann auf die Dauer etwas bemüht wirken, schafft aber eine eindrückliche Atmosphäre für verregnete Tage.

VOYAGER X – Magic

Mittwoch, 17. April 2024
Von 1987 bis 1997 existierte die Band VOYAGER. Deren Mitglieder waren um den ganzen Erdball verteilt, und das damals zur Veröffentlichung anstehende Material ging beinahe verloren, bis sich die Musiker 2019 wieder trafen. Dabei kam die Idee auf, wieder aktiv zu werden und den gemeinsamen, musikalischen Weg fortzusetzen.
«Requiem For Eirênê» markiert das dritte Album der Funeral Doom Band ISENORDAL, und das neue Werk erzählt von einer ähnlichen Reise, wie sie auf fünf Tracks und fast einer Stunde voller Energie beschrieben wird.
Es fällt mir schwer, VOLCANDRA entweder dem Black oder dem Death Metal zuzuordnen. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sie auf jeden Fall sehr melodiös sind. Diese Melodien sind aber ausschliesslich auf Gitarren gespielt. Jedoch bringt man auch Blastbeats mit simplen Riffs, dann aber wieder technisch hochstehende Passagen.
Die Schweden beginnen ihr Debüt-Album mit «Väg», einer Mischung aus Stoner Rock, Grunge und einem kräftigen Black Sabbath Riff. Dazu die einsetzenden, ruhigen Passagen dazwischen, und ergänzt um die eher tiefe, kräftige Stimme des Sängers Kim Minkkinen, überzeugen gleich vollkommen.
Nicht ganz alltäglich ist die Herkunft von NEON RIDER, denn die Combo ist in Argentinien beheimatet. Vor vier Jahren beschlossen die beiden Gitarristen Hernan Cattaneo und Marcos Nieva Green zusammen eine neue Band zu formieren. Zusammen mit Schlagzeuger Pablo Ureta, Bassist Daniel Bravo und Sänger Bruno Sangari entstand die Combo so.
MERRIMACK produzieren seit mehr als dreissig Jahren Black Metal. Ihr neues Album hält dabei die Balance zwischen atmosphärischer Melodik wie Brutalität und ist ebenso eindringlich wie knüppelhart.

HELL BOULEVARD – Requiem

Dienstag, 16. April 2024
HELL BOULEVARD zum Vierten! Nach dem 2020er Album «Not Sorry» schlägt man mit «Requiem» nun wieder zu und veröffentlicht erneut eine Mischung aus Nightwish, Him, Sisters Of Mercy und Amaranthe.
Die fünf Basken von THE WIZARDS machen es einem nicht wirklich einfach, denn ihr stets nach den goldenen Siebzigern schielender Heavy Metal sehr früher Prägung zündet nicht sofort. Das liegt allerdings vermutlich auch an der Tatsache, dass selbst meine Wenigkeit als Vertreter einer eher älteren Generation nicht davor gefeit ist, der zeitgenössischen Unsitte der sturen, musikalischen Schubladisierung zu verfallen.
Rockig geht es bei den Australiern von GREYSTONE CANYON zu und her. Das Ganze wird mit einem starken Flair an die Siebziger und mit einem Schuss Frühachtziger serviert, und so rocken sich die Jungs munter durch die neun Tracks hindurch. Das tut niemandem weh, überzeugt aber auch nicht auf der ganzen Linie.
Die Alternative Rocker NEW YEARS DAY freuen sich riesig, ihr fünftes Studio-Album «Half Black Heart» unter die Leute bringen zu dürfen. Angeführt von einer lebendigen Naturgewalt, der Frontfrau Ash Costello, entfesseln New Years Day Hymnen der Unzufriedenheit und Ermächtigung, vorgetragen mit Gothic-Flair und theatralischem Bombast.

IHSAHN – Ihsahn

Montag, 15. April 2024
IHSAHN hat weitaus mehr Zeit unter seinem eigenen Banner verbracht und mehr Platten veröffentlicht, als er es mit den norwegischen Black Metal Ikonen Emperor gemacht hat.
Dass diese Angelegenheit nicht ganz einfach werden würde, dessen war ich mir wohl bewusst. Spätestens, als ich herausfand, dass die beiden Herren Schwadorf und Konstanz eine Scheibe mit nur einem einzigen Song produzierten, der in mehrere Kapitel unterteilt wäre.

VULTURE – Sentinels

Samstag, 13. April 2024
Okay, man könnte die Deutschen auch in die Thrash Ecke stecken, aber VULTURE erinnern mich zu sehr an die frühen Tage von Helloween, Iron Angel und Living Death. Speziell der hohe Gesang von Steeler lässt die alten Achtziger in Reinkultur aufleben.
Er war noch längst keine zwanzig Jahre jung, als Michael Schenker bereits als das Gitarren-Talent angesehen wurde und mit den Scorpions, aber auch UFO die Hallen dieses Planeten in Verzückung versetzte.
Die Detroiter Doomster TEMPLE OF THE FUZZ WITCH mögen es nicht eindimensional. Abseits von den nach wie vor populären Huldigungen für Black Sabbath servieren sie ihren Düster-Sound erst mal mächtig angeschwärzt, was sich in klirrenden Riffs, röchelndem Kreisch-Gesang und sogar einem Blastbeat-Part («Nephilim») manifestiert.

TÝR – Battle Ballads

Freitag, 12. April 2024
Auf dem neuen Album «Battle Ballads» schlagen TÝR einen mutigen neuen Kurs ein, der die rohe Essenz des Viking Metal mit der majestätischen Bandbreite symphonischer Orchestrierung verbindet. Dieses Album, kreiert auf dem fruchtbaren musikalischen Boden der Färöer-Inseln, festigt ihre reiche Diskographie und definiert die Konturen ihres Genres neu.
JUNKYARD DRIVE treten noch immer mächtig Arsch und fahren auf der Überholspur des Highways, während die Jungs ihren gestreckten Mittelfinger aus dem Autofenster strecken. Und da Dänen bekanntlich nicht lügen, manifestiert «Shoot From The Hip» die kernige Attitüde des Quintetts mit einer unglaublichen Lockerheit.

BENIGHTED – Ekbom

Freitag, 12. April 2024
Das "Ekbom-Syndrom" ist eine psychische Störung, die von der "National Library of Medicine" als wahnhafte Parasitose definiert wird. Dabei ist der Patient überzeugt, dass sein Körper von unsichtbaren Insekten befallen ist, die sich durch seine Haut bohren. Ein passend gruseliger Titel für das neue Album der Deathgrinder BENIGHTED, deren Sänger Julien Truchan in einer psychiatrischen Klinik arbeitet und hautnah Erfahrungen mit dieser verstörenden Krankheit gemacht hat.
Na, Bock auf Bay Area Thrash? Dann dürfte Euch die dritte Scheibe von BATTLECREEK ziemlich gut schmecken. Erstaunlicherweise stammen die Jungs aber nicht aus den Staaten, sondern aus Bayern.
In Sachen Stoner Rock sind Skandinavier ohne Frage Exportmeister. Mit ihrem vierten Album gelingt den Schweden SKRAECKOEDLAN ein tolles Werk. Eingängige, fast schon tanzbare Melodien treffen hier auf wuchtige Riffs, dreckige Verzerrung der Gitarren und kräftigen, teils aggressiven Gesang.

KILL THE LIGHTS – Death Melodies

Donnerstag, 11. April 2024
Der Begriff "Supergroup" wird in vielen Fällen sehr inflationär verwendet. Im Fall der Metalcore Band KILL THE LIGHTS würde ich diese Definition wohl eher nicht verwenden, obschon es sich um einen neu zusammen gewürfelten Haufen aus Ex-Mitgliedern von Bullet For My Valentine, Throw The Fight, Threat Signal und Still Remains handelt.
Atomic Rooster Gitarrist John Du Cann veröffentlicht eine Ansammlung an Songs, welche 1977 aufgenommen wurden. So erklingen die Tracks auch, heisst mit einer gehörigen Portion Glam Rock und Punk.

DRAIN DOWN – Toxic Society

Donnerstag, 11. April 2024
Thrash mit einer gehörigen Portion Punk und Hardcore steht auf der Fahne des Trios aus Freiburg im Breisgau. «Toxic Society» ist bereits der zweite Longplayer von DRAIN DOWN und bietet zehn Songs, die mit ihrer oldschooliger Attitüde punkten.

HOLLER – Reborn

Mittwoch, 10. April 2024
Kopf und Namensgeber der Melodic Formation HOLLER ist der gebürtige Amerikaner Terence Holler. Ziemlich genau dreissig Jahre, bis zur Auflösung 2021, war der Mann Sänger der italienischen Progressive Thrash Band Eldritch.

PROFANE BURIAL – My Plateau

Mittwoch, 10. April 2024
Sechs Jahre mussten Fans der Norweger nun auf den Nachfolger des Debüt-Albums «The Rosewater Park Legend» warten. Nach einem Durchgang ist die lange Wartezeit aber schon erklärbar. PROFANE BURIAL schaffen eine einzigartige, symphonische, atmosphärische und cineastische Klangwelt, und solches Material schreibt man halt nicht einfach so nebenher.

ROYAL TUSK – Altruistic

Mittwoch, 10. April 2024
Da haben eindeutig Theory Of A Deadman, Rev Theory oder auch Stone Broken ihre Spuren hinterlassen. ROYAL TUSK bedienen sowohl die härtere Rock-Schiene wie auch eben den alternativen Part der Rock-Musik (Lansdowne scheinen zwischendurch auch mal in deren Player zu rotieren).
Vier Jahre nach der EP «Under The Influence» gibt es COLTRE nun zum ersten Mal auf einem kompletten Album zu hören. Das englische Quartett hat sich mit Haut und Haaren der NWOBHM verschrieben, allerdings mit einer deutlich hörbaren Zuneigung zum Hard Rock der Marke Thin Lizzy.

VLTIMAS – Epic

Dienstag, 09. April 2024
David Vincent - der Mann ist überlebensgross und eine Legende in der Welt des Death Metal und der Extreme. Evil D. ist immer noch aktiv und auf Tour mit I Am Morbid (seiner Version von Morbid Angel) und segnet uns erneut mit den Früchten seines neueren Unternehmens - VLTIMAS.
Was lese ich nicht alles über TIGERS ON OPIUM, dem Quartett aus Portland im US-Bundesstaat Oregon. Da ist von "klassischem Doom Rock" und "trippigen, psychedelischen Grooves", kombiniert mit "jeder Menge düster orientiertem Stoner Rock/Metal", die Rede. Weitere Umschreibungen wie "rasante Grooves", "apokalyptischer Fuzz-Rock" sowie "düstere und knallharte Vibes" lassen das Erscheinen des nächsten epochalen Doom-Brockens erahnen.

RIFFORIA – Axeorcism

Dienstag, 09. April 2024
2010 veröffentlichte die schwedische Thrash Metal Band Tuck From Hell ihr bisher einziges Werk «Thrashing». Danach war lange Zeit nichts mehr zu hören.

SOCIAL DISORDER – Time To Rise

Dienstag, 09. April 2024
SOCIAL DISORDER beherbergen viele bekannte Musiker wie Tracii Guns (L.A. Guns), David Stone (Rainbow), Rudy Sarzo (Quiet Riot, Whitesnake, Ozzy) oder Leif Ehlin (Perfect Plan). Von der ersten Sekunde an versuchen die Jungs nicht wie ein zusammengewürfelter Trupp zu klingen, was ihnen aber eher schwer fällt.
Portugal hat in meiner Sammlung bisher keine wirkliche Bedeutung gespielt. Neben Moonspell, Ironsword und Tarantula ist da nur noch die (fürchterliche) Power Metal Band Waterland zu finden. Doch mit TOXIKULL kommt da eine Truppe daher, die ich bisher überhaupt nicht wahrgenommen habe und überzeugt mich auf ihrem dritten Album mit einem Mix aus klassischem und einem Hauch Speed Metal.
Die bereits 1995, unter dem Namen Contrition, gegründete Band kennt den Metal-Zirkus nur zu gut. Die ersten Gehversuche als FALL OF SERENITY machten sie 1999, an der Seite ihrer Thüringer Kollegen Heaven Shall Burn.
Bei etwas älteren Rock-Dinos, also wie meiner Wenigkeit, verbinden sich die noch vorhandenen Synapsen im Hirn umgehend, wenn sie den Bandnamen FARGO registrieren. Damit einher geht nämlich der Spitzname "Fargo-Pedder" alias Peter Knorn, der damit eher mit seiner Vergangenheit bei der deutschen Hard Rock Institution Victory, als mit seiner eigenen Combo in Erinnerung gerufen wird.
«The Missing Piece» war das neunte Studio-Album der britischen Progressive Rock Band Gentle Giant. Es wurde 1977 auf Chrysalis Records veröffentlicht. Nun kommt eine überarbeitete Version, neu gemixt von Steven Wilson, auf den Markt.
INGESTED gehören zu den meist verehrten Death Metal Bands Grossbritanniens. Im Laufe der Jahre sind sie immer stärker geworden, und ihre brutalen Auftritte haben dem Sound noch mehr Tiefe verliehen. So zog das Trio eine stets wachsende Legion von Fans an Land. Nun ist der Dreier mit dem neuen Album «The Tide Of Death And Fractured Dreams» zurück.
Diese 1990 gegründete, schwedische Rock-Band deckt gemäss Recherche folgende Stile ab: Hard Rock, Stoner Rock, Grunge, Alternative Rock und Psychedelic Rock. Was für die einen eine normale oder zumindest mögliche Entwicklung darstellt, könnte von anderen als "planloses und Trends hinterher hechelndes Musizieren" ausgelegt werden. Wie auch immer hatte ich The Quill bisher nie wirklich beachtet, da ich bekanntlich um Grunge und Alternative einen grossen Bogen mache.
BEDRÄNGNIS aus Frauenfeld bringen nach dem Debüt-Album «Die Bürde die wir tragen» (2022) nun die EP «Verlorene Seelen und ihr Zerfall» heraus.
Dies ist das zweite Werk der Herren und der Gitarristin Clemente De Hoyos aus Austin, Texas. Man fühlt sich bei der Musik von WHITE DOG tief in die Vergangenheit gezogen, Ende 60er, Anfang 70er Jahre.

KORPIKLAANI – Rankarumpu

Freitag, 05. April 2024
Ich durfte im Laufe der Jahre schon einige Alben von KORPIKLAANI rezensieren, und grundsätzlich besitzen alle diese wunderbare Konsistenz und den charakteristischen Sound. Allerdings waren die letzten Alben «Kulkija» (2018) und «Jylha» (2021) etwas durchzogen und als Ganzes sanfter.
Nach dem ersten Höreindruck der vierten Scheibe dieser finnischen Symphonic Metal Band ist man erstmal geplättet. Was LOST IN GREY hier abliefern, ist ein unfassbar opulentes, bombastisches und stimmiges Gesamt-Kunstwerk.
Frohlocket ihr Doomköppe, es ist vollbracht! Das Quartett um Vater (Chris Babalis Senior, Gitarre) und Sohn (Chris Babalis Junior, Gesang und Gitarre) ist endlich dort angekommen, wo es hingehört, denn mit ihrem vierten Output haben die Hellenen ACID MAMMOTH die Türen zum Doom-Abgrund weit aufgerissen und sich kopfüber in denselben hinein gestürzt.

D'LUNA – Monster

Freitag, 05. April 2024
Ich bin ein bekennender Jeff Scott Soto Fan, einfach weil ich seine Stimme bei Talisman, Axel Rudi Pell, Yngwie Malmsteen, Eyes, Human Clay, Soul SirkuS oder W.E.T. lieben gelernt habe. Aber auch der gebürtige New Yorker, kann nicht aus allen Scheiben, wie dieses Mal von D'LUNA, eine Offenbarung bieten.

UDAD – Udad

Donnerstag, 04. April 2024
Mit UDAD hat Thomas Erikssen (Mastermind von Mork) ein neues Projekt am Start. Das Debüt-Album «Udad» bietet epischen Black Metal.

SURGICAL STRIKE – 24/7 Hate

Donnerstag, 04. April 2024
«Surgical Strike» war einer der herausragendsten Nummern des besten Queensrÿche Albums «Rage For Order». Die gleichnamige Truppe schlägt sich aber mit harten Thrash Salven durch insgesamt zehn Tracks hindurch und knüppelt mit ihrem 24/7 Hass alles in Grund und Boden.

HAND OF KALLIACH - Corryvreckan

Donnerstag, 04. April 2024
Nachdem das in Edinburgh ansässige Ehepaar John und Sophie Fraser einen Plattenvertrag mit Prosthetic Records (Los Angeles) unterzeichnet haben, bereiten sie mit HAND OF KALLIACH die Eroberung der Death Metal-Welt vor.
In Schweden 2005 von den beiden Schulfreunden Victor Olsson (Guitars) und Dino Zuzic (Keyboards) gegründet, widmen sich SAFFIRE dem klassischen Hard Rock / Heavy Metal mit zeitgemässen Anstrich und dezenter Schlagseite hin zu Melodic.
Die Schweizer Rock-Band um die namensgebenden Chris Ellis (v) und Edis Mano (g), die durch Tastenmann Lukas Bosshardt, Bassist Severin Graf und Schlagzeuger Nico Looser komplettiert werden, sind seit 2017 unterwegs und haben seither drei feine full-lenght Longplayer veröffentlicht.

EINVIGI – Monokroma

Mittwoch, 03. April 2024
Aus Turku/Finnland stammt die Band EINVIGI und präsentiert mit «Monokroma» bereits ihr drittes Album. Ruhig und melancholisch, so startet «Huoma» diese Reise. Geboten werden verträumte Melodien, ergänzt mit giftigem Gekeife.
Gitarren-Riffs lodern aus melancholischen, mystisch-düsteren Folk-Nebeln, rhythmisches Pochen entfacht gefühlvoll Hymnen - ausdrucksstark, progressiv und im Kern zutiefst emotional. Analoge Klangelemente mäandern spielerisch durch engmaschige Melodiebögen und sphärische Rockwellen, entfesselt und fesselnd zugleich. Dafür steht der Sound von TVINNA.

THY SHINING CURSE – Theurgia

Mittwoch, 03. April 2024
THY SHINING CURSE steckt der Grieche Leonidas Diamantopoulos, der das Album alleine aufgenommen hat. Leonidas scheut auf jeden Fall keine Grenzen und packt jede Menge Überraschungen in sein Debüt. Die Grundlage bildet auf jeden Fall symphonischer Death Metal.
Seite 1 von 60

Seite durchsuchen

Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account