Samstag, 24. Februar 2024

Metal Factory since 1999

LP/CD-Reviews (3599)

ARJEN LUCASSEN'S SUPERSONIC REVOLUTION huldigen ganz klar der Rock-Musik der 70er Jahre. Bereits der Opener «The Glamattack», eine Mischung aus Deep Purple und Rainbow, überzeugt den Zuhörer voll und ganz.
«Convergence» ist schon aufgrund des Cover-Artworks ein Album, das man als Vinyl besitzen sollte. Dali meets Picasso, irgendwie. Ist man zudem Freund der technischen Aufnahmen von Death, Atheist und Pestilence, so kann das Format beliebig ausgeweitet werden.
Wer der Meinung ist, dass über vier Dekaden an vertieftem Interesse der Hard and Heavy Szene wie generelles Fansein eigentlich ausreichen sollten, um mehr oder weniger "alles" zu kennen, irrt gewaltig! Da habe ich also das brandneue Album der schwedischen Glamster GLORIOUS BANKROBBERS am Ohr, von denen ich zuvor noch nie was gehört oder gelesen habe und muss erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass die Truppe bereits seit 1983 existiert!
Die aus Philadelphia stammende Truppe lässt das zweite Album auf uns Metal-Jünger und -Jüngerinnen hernieder. Die Metal Warriors BLAZON RITE erinnern mit ihren Gitarren-Parts frappant an Iron Maiden, während Sänger Johnny Halladay leider einen nicht ähnlich guten Eindruck hinterlassen kann.

GODSNAKE – Eye For An Eye

Dienstag, 23. Mai 2023
Das zweite Album der deutschen GODSNAKE erblickt das Licht der Welt. Auch wenn die Musik als Heavy Metal angepriesen wird, darf man die modernere Ausrichtung nicht ganz aussen vorlassen, und somit werden eher die "Hüpf-Metaller" auf die Gottesschlange stehen, denn Maiden und Priest Verehrer.

HENGET – Beyond North Star

Dienstag, 23. Mai 2023
HENGET aus Finnland debütieren mit «Beyond North Star». «Dive» eröffnet dieses Album mit avantgardistischem Black Metal, der sich sehr vertrackt und ebenso abgespaced präsentiert!
Die Idee ist beileibe nicht neu und mit Deep Purple, KISS, Metallica, den Scorpions, U.D.O. oder Rage haben es diesen Vorreitern viele weitere Truppen gleich getan, nämlich ihre Musik zusammen mit einem Symphonie Orchester aufzunehmen.
Ich weiss noch nicht richtig, was ich von der Musik der Band DIRTY VELVET um Sängerin Ekaterina halten soll. Songs wie «Another Reality» klingen wie eine Mischung aus Joan Jett und Nirvana.
VOMITHEIST – bedeutet in etwa so viel wie überfallartiger Ausbruch des Mageninhalts und ist somit der perfekte Name für eine Death Metal Band aus der Schweiz.

SANZ – We Are Lost

Montag, 22. Mai 2023
SANZ präsentieren auf dem Album «We Are Lost» sämtliche Songs vom Debüt-Album «Let Us Die» in einer rockigen Version.
Mit dem sechsten Streich «Black Medium Current» gibt es endlich wieder ein Lebenszeichen von DODHEIMSGARD.
Aus den Ruinen der deutschen Band Tension (aus Leipzig), die just letztes Jahr mit ihrem full-lenght Debüt «Decay» (!) ankamen, haben sich neu FIRMAMENT erhoben, wobei es hier in der Zwischenzeit bereits den ersten Wechsel gab. Der ehemalige Frontmann Maik Huber (Ex-Tension) sang «We Don't Rise, We Just Fall» noch ein und verliess darauf insgesamt drei Kollegen, die vorher ebenso bei Tension spielten, sprich zwei zuletzt noch und einer bis 2019.
Und sie haben es wieder getan! Stryper Sänger Michael Sweet sowie der ehemalige Dokken und Lynch Mob Gitarrist George Lynch haben erneut zusammen gefunden und mit «Heart & Sacrifice» ihr drittes Studio-Werk veröffentlicht.
Hierzulande macht sich langsam der Frühling bemerkbar, doch aus den Lautsprechern weht ein eiskalter Wind des Todes. Die Verantwortung dafür tragen die Oldschool Death Metaller von FROZEN SOUL aus Texas.
WEAPON UK wurden 1980 (!) gegründet, konnten schnell einen weltweiten Plattenvertrag ergattern und gingen sogleich mit Motörhead auf ihre «Ace Up Your Sleeve» Tour.
Nur 19 Monate nach «The Quest» erscheint das neue Album der Alt-Proggies. Nachdem Drummer Alan White im Mai 2022 starb, ersetzte Jay Schellen nun das Original-Mitglied, nachdem er diesen schon auf der Tour 2018 abgelöst hatte.
MYSTIC PROPHECY gehören zu den beständigsten und authentischsten Metal-Bands aus Germany. Dabei hat Bandleader Lia auch immer wieder die wilde Tatze ausgefahren, mal in den dunkleren und böseren Metal-Gefilden gemausert, sich aber stets seinen traditionellen Wurzeln besonnen und ist ihnen treu geblieben.
Diese Stimme kommt mir bekannt vor, nach einem Blick auf die Presseinfo dämmert es mir sofort: Das ist die Truppe mit Steffi Stuber am Mikro die bei Voice Of Germany mit «Ghost Walking» von Lamb Of God auf sich aufmerksam machte.
Die norwegischen Stoner Rocker WOLFNAUT, bestehend aus Kjetil Sæter (Guitars, Vocals & Piano), Tor Erik Hagen (Bass) und Ronny "Ronster" Kristiansen (Drums & Percussion) haben sich Ende 90er formiert, nannten sich da aber noch "Wolfgang", angelehnt eine Gitarre von Eddie Van Halen, die so hiess. Somit dürfte auch die Herkunft des Vornamens von Eddie Junior geklärt sein oder umgekehrt. Wolfnaut entstanden hingegen erst 2020, um sich klarer abzugrenzen.
Zweiter Streich der italienischen Combo HELLCRASH nach dem vor zwei Jahren erschienenen Debüt «Krvcifix Invertör». Das Artwork, die Songtitel und das Outfit des Trios lassen dabei deutlich erkennen, was unwissende Zuhörer erwartet.

ULVEDHARR – Inferno XXXIII

Donnerstag, 18. Mai 2023
ULVEDHARR – einmal Hölle und zurück! «Inferno XXXIII» ist eine weitere, albtraumhafte Reise durch zwhn Death Metal Tracks, die von kunstvollen Black- und Thrash-Einflüssen durchdrungen sind.

NIGHTHAWK – Prowler

Donnerstag, 18. Mai 2023
Wir stehen aktuell in Zeiten, wo sich in der Rock-Szene langsam aber sicher eine Grösse nach der anderen altershalber verabschieden wird, und auch wenn es mengenmässig tausende von neuen oder zumindest halbwegs etablierten Combos gibt, ist die Ära der Schwergewichte, die sich über Jahrzehnte bis hin zu einem halben Jahrhundert halten konnten, definitiv vorbei. Somit geht es vor allem darum, dieses Erbe würdig zu verwalten, und genau das tun mitunter Nighthawk.
«Servants Of The Devil» ist ein Album, dass einem seine Qualität erst nach vielen Hördurchgängen offenbart. Nimmt man sich dafür wirklich die Zeit, findet man ein abwechslungsreiches Werk mit einigen Ohrwürmern und mit viel Abwechslung vor.

FIMBULVET – Portale

Donnerstag, 18. Mai 2023
Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum melden sich die Pagan Black Metaller Fimbulvet mit ihrem neuen Album «Portale» zurück. Über jeden Zweifel erhaben, setzt Mastermind und Multiinstrumentalist Stephan Gauger mit diesem heftigen Hammerschlag seinem bisherigen Schaffen die Krone auf.
CATTLE DECAPITATION "are back" mit ihrem zehnten Longplayer «Terrasite»! "Holy shit, what a force"! Die Amerikaner aus San Diego, Kalifornien knüpfen wieder an starke alte Zeiten von «The Harvest Floor» (2009) und «The Anthropocene Extinction» (2015) an.

WINGER – Seven

Mittwoch, 17. Mai 2023
Kip Winger wurde bekannt als Bassist von Alice Cooper. Als er seine eigene Band gründete, wurden WINGER mit der Single «Seventeen» und dem dazu gehörenden Video schnell bekannt. Dummerweise wurden Kip und seine Truppe (Reb Beach, Rod Morgenstein, Paul Taylor) zu voreilig in die Poser-Ecke gedrückt.
Unser Thuner Notar und Sangesbarde Thomas Winkler führt nach seinem Rausschmiss bei GloryHammer das weiter, was er damals bereits tat: Parodischen Power Symphonic Metal mit übertriebenen Texten über epische Kämpfe, die derart comichaft überdreht sind, dass auch ein Blinder und Gehörloser die Ironie darin sehen und hören sollte.
Die Versprechungen des Labels können noch so vollmundig klingen, aber am Ende des Tages zählen bloss die nüchternen Fakten. Der Classic Rock des New Yorker Power-Trios schielt dabei weit in die frühen Siebziger zurück. Als Anschlagpunkte seien an dieser Stelle mal The Amboy Dukes, Dust und ganz frühe KISS genannt, wobei der musikalische Ansatz von The Golden Grass weitaus progressiver ist, womit auch schon die grosse Stärke von «Life Is Much Stranger» erwähnt wäre.
"Ciao ragazzi, che brutale pezzo di vinile"…! Auf Deutsch übersetzt, "hallo Leute, was für ein brutales Stück Vinyl"…! Die Italiener THE MODERN AGE SLAVERY aus Reggio Emilia, Emilia-Romagna hauen uns mit ihrer vierten Full-Length-Publication «1901 I The First Mother» ein brachiales, abwechslungsreiches Brett um die Ohren, dass für meine Begriffe sehr, sehr wenig mit Deathcore zu tun hat! Dieses manifeste genre-übergreifende "Kunstwerk" übertrifft alles, was die "cinque musicisti" aus vergangenen Veröffentlichungen «Damned To Blindness» 2008, «Requiem For Us All» 2013 und «Stygian» 2017 zu bieten hatten.
Ursprünglich 2002 in London gegründet, kehrte Bandkopf Tor Abyss 2012 in seine deutsche Heimat zurück. Seither in Hamburg ansässig, wurde die Truppe nach zwei starken Alben komplett neu konstituiert. Es folgten zwei weitere, durchwegs erfolgreiche Longplayer.
Musikalischer Kopf hinter LUCIFUGE ist Equinox, der die ersten drei Scheiben in Alleinregie veröffentlichte. Seit dem letzten Werk «Infernal Power» ist man zu einer Band zusammen gewachsen und veröffentlicht nun mit «Monoliths Of Wrath» das fünfte Album.

NERVOCHAOS – Chthonic Wrath

Dienstag, 16. Mai 2023
Hoppla, die Brasilianer von NERVOCHAOS scheinen einen kreativen Schub zu haben, denn «Chthonic Wrath» ist das vierte Album seit 2019, und dazu gab es noch eine EP. Die Geburt dieser Death Metal Urgesteine datiert auf 1996 in Sao Paulo. Lauschen wir doch mal, was der elfte Longplayer zu bieten hat.

SMACKBOUND – Hostage

Montag, 15. Mai 2023
Eine nordische Super-Truppe macht sich auf den Weg, den Melodic Metal Fans schöne Stunden zu bescheren. Neben Stratovarius Trommler Rolf Pilve, Wintersum Gitarrist Teemu Mäntysaari und den beiden Tracedawn Mitgliedern Vili Itäpelto (Keyboard) und Tuomas Yil-Jaskari (Bass) ist es Sängerin Netta Laurenne, die mit ihrer kraftvollen Stimme bei SMACKBOUND auf sich aufmerksam macht.
CAUSAM die Zweite. Die Schweizer Schwarzmetaller gehen auf Nummer sicher und setzen auf die bewährte Rezeptur, welche vor rund zwei Jahren bereits das Debüt «Doomsday Rapture» auszeichnete.
Aktiv seit 2012, haben die Chilenen bisher mit drei Split-Alben und zwei Demos auf sich aufmerksam gemacht. Mit Pulverised Records haben sie nun einen Deal abgeschlossen und veröffentlichen jetzt ihr erstes Album.
Wer noch immer der besten Phase von Stratovarius hinterhertrauert («Episode», «Visions», «Destiny»), dem kann mit MAJUSTICE geholfen werden. Zumindest was die Songs, die Sounds und die Arrangements angeht.
"Ow, me and concept albums, sometimes I have a hard time with that"! Die Portugiesen aus der Hauptstadt Lissabon legen mit «Malum Supplicum» nach den zwei voran gegangenen, hochgelobten full-length Alben «Domini Tenebrarum» (2018) und «Obscurus Perpetua» (2022) ihren nunmehr dritten Longplayer «Malum Supplicum» unter der Projekt-Flagge CAEDEOUS vor.
Darf man sich heute noch als Iced Earth Fan zeigen oder wird man dann gleich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, wie das so viele ehemalige Fans mit ihren Platten und Shirts taten, als bekannt wurde, dass Bandleader Jon Schaffer am Sturm auf das US-amerikanische Capitol beteiligt war? Ja ich bekenne, dass ich noch immer Iced Earth Scheiben in meinem CD-Player drehen lasse und ganz einfach Freude an der Musik habe, denn um die geht es hier.
Nachdem die letzte Platte eher ein Segeltörn in ruhigeren Gewässern war, schlagen STORM SEEKER auf «Nautic Force» nun wieder härtere Töne an. Das steht den Nautic Metallern aus dem hanseatischen Neuss sehr gut zu Gesicht.
Der Zusammenhang zwischen Richie Ramone und den Ramones ist offensichtlich. Die Ramones wiederum als legendäre Punk Rock Ikone zu bezeichnen, ist mit Sicherheit nicht falsch. Bevor aber nun das Augenmerk auf Richies drittes Solo-Album gelegt werden kann, muss dessen Rolle bei den Ramones erläutert werden.
Hach, wie ist das schön! Seit der 2000er EP «Battle Born» (die noch heute immer wal wieder gerne in den CD-Player wandert…) warte ich auf ein weiteres Lebenszeichen der Engländer. Nun hat das Warten ein Ende gefunden, und es gibt das erste full-lenght Album zu hören. Von der Truppe aus Southampton dürfte einigen vor allem Tom O'Dell ein Begriff sein, der die Gitarre auch bei Sojourner und Dwarrowdelf bedient.
Die Bühne steht bereit, die Lichter erlöschen, das Stück beginnt. Mit der so ziemlich theatralischsten Herangehensweise, die man im Metal-Tagesgeschehen je erlebt hat, pumpt das geheimnisvoll kostümierte Kollektiv CURSE OF CAIN eine Dosis Bibel-Kunde und Innovation in die Szene.
Witzig - Diese Truppe ist mir immer wieder durch den Kopf gegangen, dann verschwand sie aber auch gleich wieder. So habe ich sie logischerweise nie gross verfolgt, tja, bis heute. Und ich muss sagen: So ganz komplett mein Ding ist sie nicht und wird sie vermutlich auch nie sein,
Bewegten sich die Briten DUSKWOOD auf ihren voran gegangenen EPs noch in der Schnittmenge zwischen Stoner, Desert und Space Rock, sind sie nun mit ihrem ersten Langdreher endgültig in der Moderne angelangt, und darüber mag selbst das kurze, spacige Intro zum Eröffnungs-Schlag «Vagrant» nicht hinweg täuschen.
Death-Metal trifft auf eine Gewichtigkeit der Balance aus Atmospheric-/Technical-/Doom-/Djenty-/Industrial-Metal! Diese objektive Einschätzung widerspiegelt meinen Eindruck von der im Jahre 2013 gegründeten Band NIGHTMARER aus den USA, Tampa, Florida (early), USA/Deutschland (later) mit ihrem zweiten einfallsreichen, experimentellen und einzigartigen Release «Deformity Adrift».

MAJESTY – Back To Attack

Donnerstag, 11. Mai 2023
Die deutschen Manowar veröffentlichen ihr elftes Studio-Album und weichen keinen Millimeter von ihrem "True Metal" ab. Die Manowar Fans werden also ihre helle Freude am neuen Material von Majesty finden und gleichzeitig bedauern, dass die Band sich nun dazu entschlossen hat, nicht mehr weiter zu machen.
Ich gebe es ja zu, ich habe die Rezension zur neuen Scheibe von CARBELLON vor mich her geschoben. Faulheit? Mag sein. Aber der treffendere Punkt ist mehr, dass ich es mir schwer tat, diese Scheibe gut zu finden. Und dies ist nach wie vor der Fall.

OLD FOREST – Sutwyke

Donnerstag, 11. Mai 2023
Seit einem Vierteljahrhundert treiben OLD FOREST aus dem Vereinigten Königreich (United Kingdom), London, England ihr tiefdunkles musikalisches Unwesen.
Bei REVOLUTION SAINTS hat es gewaltig im Bandgefüge gerumpelt. Einmal mehr hat Joel Hoekstra Doug Aldrich beerbt (passierte schon bei Whitesnake) und für Jack Blades zupft nun Jeff Pilson die dicken Basssaiten.

ENFORCER – Nostalgia

Mittwoch, 10. Mai 2023
Die Schweden ENFORCER sind so etwas wie die Retter der Metals, und wer jetzt lauft aufschreit und der Meinung ist, dass dies doch eher HammerFall seien, dann bewegen sich die beiden Bands in eine andere Richtung. Während HammerFall eher die Erben der europäischen Metal-Truppen sind, orientieren sich Enforcer hingegen am US-Markt.
Es fanden sich ein paar US-Musiker zusammen, die zuvor in mehr oder weniger bekannten Bands aktiv waren und veröffentlichen unter dem Banner ANGELS IN VEIN eine Hard Rock Scheibe, die ebenso von The Cult beeinflusst ist, wie auch von Legs Diamond oder Alice Cooper.
Na, was denn nun? Handelt es sich hierbei um eine EP oder um das zweite Album der Spanier nach dem 2016 erschienenen «Rebirth Of Hate»? Das Label spricht von einem Opus, Metal Archives von einer EP.
Dass er Gitarre spielen kann, hat Magnus Karlsson schon längst bewiesen und in meinen Ohren jedoch nicht der begnadetste Songwriter ist, ebenso.

LURK – Aegis

Dienstag, 09. Mai 2023
Die finnische Band LURK bringt mit «Aegis» bereits ihr viertes Album unter die Leute. Zermürbend wie zwischen den Mühlesteinen, die Korn zu Mehl verarbeiten, so kommt man sich beim Opener «Ashland» vor.
Das zweite Album von AVALAND ist eines der vielen, das mir trotz seiner Klasse schlicht am Ohr vorbei rauscht, ohne wirklich Akzente setzen zu können.
SONS Of CULT? Dabei spielt doch eine Sister mit, die den Bass zupft. Ansonsten wirkt alles sehr altbacken, was uns die kultigen Söhne da um die Ohren ballern.
Das Label spricht vom zwölften Album dieser deutschen Thrash Legende. Metal Archives listet hingegen elf Studio-Alben. Volker Fredrich alias «Freddy» ist das einzig verbliebene Gründungsmitglied und seit 1983 an Bord. So viel sei verraten: Neben der ebenfalls im April erschienenen Mezzrow Scheibe «Summons Thy Demons» dürfte auch «Constant To Death» ziemlich viele Freunde finden.
Wir kennen sie alle, die Grossen der Grossen des Seattle Grunge. Nirvana, Pearl Jam, Soundgarden und Alice In Chains, die Speerspitze einer ganzen Generation, teilweise noch immer aktiv, teilweise an den eigenen Dämonen zu Grunde gegangen.
Leider geht ohne die Aura von skandinavischen Einflüssen bei identitätslosem Black Metal rein gar nichts, denn nur so kann man sich das erklären, warum der grosse Teil an Bands die Mythen von einem Teil Nordeuropas in ihr Sound-Konstrukt miteinbeziehen!
Wer kennt sie nicht, Adrienne Cowan, das Energiebündel von Avantasia? Also die Sängerin, die lieblich singen, aber auch bösartig growlen kann. Mit ihrer Band Seven Spires veröffentlicht die Lady nun ein Live-Album, das die ersten drei Scheiben zusammenfasst.
Was vor gut sieben Jahren mal als 3-Track "Demo of the month" bei Metal Hammer seinen Anfang nahm, hat sich inzwischen zu einem formidablen Selbstläufer entwickelt. Der Weg dahin war, wie es sich im Musikbusiness sehr oft zuträgt, von ein paar Besetzungswechseln gekennzeichnet, die den Schweizer Hexen aber nicht geschadet haben, sondern in die Kategorie "Feintuning" gehören. Mit «The Dark Tower» haben die Mädels nun bereits das fünfte Langeisen am Start.
Es gab immer wieder Bands, die ich für mich entdeckte. Dies auch, weil sie eher mit weniger Beachtung in den Metal-Gazetten versehen waren und man sich wirklich in der Szene auskennen musste, um sie kennen zu lernen. Neben Omen gehörten Savage Grace dazu.
"Wow, what a brutal piece of vinyl"! Es gibt zum Glück gegenwärtig doch noch innovative Brutal Death Metal Bands, die es verstehen, ein Machtkonstrukt ohne Kompromisse zu schaffen, das einen vom ersten Ton an fesselt und in Trance versetzt.
Die schwedische Industrial Kult-Truppe DEATHSTARS kehrt mit ihrem neusten Sound-Output «Everything Destroys You» endlich von den Toten zurück!

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