Samstag, 13. August 2022

Metal Factory since 1999

LP/CD-Reviews (1928)

Rein in die Fresse, Kinnladen zunageln, Augen ausdrücken, Hirnmasse fressen, Fleischerhaken in die Nase reinboren, yep, das ist Oldschool Death Metal.
Die Dänen waren schon zwischen 1981 und 1987 aktiv. Sie reaktivierten sich und haben 2019 ihr drittes Album veröffentlicht. Nun steht mit «The Haunted House» der vierte Streich in den Startlöchern.

RAMMSTEIN – Zeit

Samstag, 30. April 2022
Die Begründer der "Neuen Deutschen Härte" rührten nach dem selbstbetitelten siebten Album, das im Mai 2019 erschien, mit der ganz grossen Kelle an und starteten kurz darauf die erste opulente Stadion-Tour, dessen Tickets innert kürzester Zeit wie Schnee an der Sonne wegschmolzen. Der angekündigten Fortsetzung der Tour im Jahr darauf folgte das identische Szenario, das aber, bedingt durch Corona, nun für zwei Jahre ausgebremst wurde.

GLADENFOLD – Nemesis

Samstag, 30. April 2022
Wer im Metal zu Hause ist, weiss längst, dass die Finnen zu den kreativsten und produktivsten Köpfen der Szene gehören. Der Sechser Gladenfold ist noch eine Spur kreativer und mutet sich sogar zu, alles Stilübergreifende in ihre Songs zu packen. Mutig, denn zu ihren Einflüssen zählen sie Grössen wie «Childern Of Bodom», «Wintersun», «Blind Guardian», «Gamma Ray» oder «Freedom Call». Jede Truppe für sich, allein stehend klingt wunderbar – und alles verpackt zu einem Ganzen? Eines ist definitiv schon mal gelungen. Das Cover-Artwork von «Nemesis» führt zwar rein optisch auch etwas auf die falsche Genre-Fährte, besticht aber durch Ausdruck des Bildes. Bereits beim Opener «Carnival Of The Hunter» haut es mich aus meinen Zuhörer-Latschen, denn die Nummer ist mit pompösen Orchestrationen, eingestreuten Gitarren-Leads und einem Mix aus typischen Power Metal Gesängen und Growls ganz schön heftig beladen. Gerade wenn das Gefühl hochkommt abzuhängen, verpasst das Gespür der Musiker für geniale…
Satte sieben Jahre sind seit der Publikation von «For The Greater Good» vergangen. Nun steht die schwedische Band Saffire eher überraschend mit ihrem vierten Longplayer «Taming The Hurricane» in den Startlöchern.

VANUM – Legend

Samstag, 30. April 2022
Zum dritten Schlag holen die Amis von VANUM mit ihrem neuen Werk «Legend» aus. Den Beginn macht «Adversary» und zwar auf eine höchst epische Art. Wie ein Heldenepos wirkt dieser Song und man möchte unmittelbar die Segel des Drachenboots setzen!
Nicht mit den sieben Zwergen bekommen wir es zu tun, sondern mit dem siebten Album von Watain. «The Agony And Ecstasy Of Watain» nennt sich die neuste Sound-Walze von Watain.

CRASHDÏET – Automaton

Freitag, 29. April 2022
Wie wurde ihr Debüt-Album «Rest In Sleaze» 2005 abgefeiert und läutete nicht nur in Schweden das Revival des Sleaze Rocks ein. Mit Hits der Sorte «Riot In Everyone», «Queen Obscene/69 Shots», «Breakin' The Chainz», «Tikket» und «It's A Miracle» hievten sich die Jungs um Gitarrist Martin Sweet auf den Thron einer eigentlich kaum mehr existierenden Musik.

DEAD HEAD – Slave Driver

Freitag, 29. April 2022
Die Niederländer von Dead Head zünden bei ihrem siebten Studioalbum ein ganz schönes Feuerwerk! Obwohl schon Ende der 80er Jahre gegründet, klingt «Slave Driver» thrashig fett und modern frisch.

SILVER DUST – Lullabies

Freitag, 29. April 2022
Die Steampunks von Silver Dust sind mit dem vierten Streich namens «Lullabies» zurück. Silver Dust, die aus der Schweiz stammen, konnten die Bühne schon mit Bands wie Battle Beast und Lordi teilen.

CALIBAN – Dystopia

Donnerstag, 28. April 2022
Die Sehnsucht und das Hoffen der Fans, Caliban mögen neues Material auf dem Markt werfen, wurde erhört. Vier Jahre nach der letzten Veröffentlichung namens «Gravity», gibt es endlich wieder eine lärmige Scheibe der deutschen Metalcore-Institution.
Skyclad Sänger Kevin Ridley präsentiert hier sein Pandemie-Projekt. Bei «Theings And Thralls» haben ihn rund 25 Musikern aus Bands wie zum Beispiel Ensiferum, Korpiklaani oder Cruachan unterstützt. Das Ergebnis klingt vielseitig, mal heavy rockend, mal nach Pub-Atmosphäre und mal nachdenklich.

POWERHILL – Bunnies & Eggs

Donnerstag, 28. April 2022
Nun ja, junge Bands suchen nach neuem, unbeflecktem Land mit einem Image, das vor ihnen noch niemand hatte. So auch die Tessiner Powerhill, die sich als echten "Farm" Metal betiteln. Was das ist? Ganz einfach, nämlich klassischer Hard Rock, Hair Metal und Sleaze Rock mit einer gehörigen Portion Bauern Mentalität.
Noch während ihrem kurzen Gastspiel bei den Schweizer Metal-Hexen von Burning Witches zwischen 2018 und 2020 hatte die niederländische Gitarristin Sonia Nusselder alias Sonia Anubis mit Crypta und Cobra Spell zwei weitere heisse Eisen im Feuer. Aktuell liegt der Fokus ausschliesslich bei letzterer Combo, und nach der ersten 4-Track EP «Love Venom» von 2020 steht nun mit «Anthems Of The Night» bereits die nächste EP bereit.

RADIANT – Written By Life

Mittwoch, 27. April 2022
Mit Frontmann Herbie Langhans, der in der Szene auch längst geschätzte Qualitäten als Songwriter und Produzent verbuchen kann, verbindet man Bands wie Sinbreed, Beyond The Bridge, Voodoo Circle oder Firewind. Daneben hat er sich unter anderem auch bei Avantasia als Guest-Singer verdient gemacht. Dass er 2018 mit der Band Radiant zudem ein ziemlich cooles Hard & Heavy Album veröffentlich hat, weiss wohl aber kaum mehr jemand.
Im Jahre 2015, in Jyvskyl, Finland, erblickten Face The Legacy das Licht der metallischen Welt und verschrieben sich fortan dem melodischen Modern and Groove Metal.

REDSHARK – Digital Race

Mittwoch, 27. April 2022
Redshark wurden 2012 in Barcelona gegründet, und nach jeweils zwei EPs und zwei Singles kommt nun das Debüt-Album, mit dem um die Gunst der Metal-Fans gebuhlt wird.

LUZIFER – Iron Shackles

Mittwoch, 27. April 2022
Die Heavy Metal Band aus Hamm (D) in Nordrhein-Westfalen wurde 2009 gegründet, und bis auf eine erste EP («Rise», 2015), einer Single («Black Knight», 2018) und einer Compilation auf Kassette im gleichen Jahr gab es bisher keine weiteren Veröffentlichungen. Nun hat man mit «Iron Shackles» das full-lenght Debüt am Start, das mit 32:11 Minuten Zeit allerdings eher nach einer EP riecht.

BLOODRED – Ad Astra

Dienstag, 26. April 2022
Die Germanen Bloodred aus Oberstenfeld, Baden-Württemberg releasen mit «Ad Astra» und den enthaltenen neun Songs ihren dritten full-length Longplayer seit der Gründing im Jahre 2009.

ARMIN SABOL – Back In Blue

Dienstag, 26. April 2022
Wer sich in der Musikszene grundsätzlich profunder auskennt, respektive als angejahrter Metal-, Rock- und eben auch Pop-Fan (wie meine Wenigkeit) die 80er miterlebt hat, kennt natürlich einen gewissen Tom Schilling, der mit «Major Tom (völlig losgelöst)» einen riesigen NDW-Hit landete. Als Co-Producer, Co-Autor und Gitarrist fungierte damals Armin Sabol, der es in seinem Karriere-Herbst nochmals krachen lässt.
Mit diesem Album verneigen sich hier viele Musiker vor dem im Dezember 2020 verstorbenen Ausnahmemusiker zu dessen grossartigen Werken.

SHE WOLF – She Wolf

Dienstag, 26. April 2022
Ähnlich wie bei Ghost wird auch bei She Wolf mit namenlosen Musikern kokettiert. Dabei ist nur die griechische Sängerin Angel Wulf Black bekannt.
Zum Glück gibts die Erfindung des Internets. Wieso? Well, da kriegste 'ne Rezension und musst dir alles aus den Fingern saugen, verdammt nochmal!
Am 11. September 2021 gab die schwedisch/dänische Band in der ehemaligen Militärkaserne Auderod, in der Nähe von Kopenhagen, im Schwimmbad ein Konzert, natürlich ohne Publikum.

KINGCROWN – Wake Up Call

Montag, 25. April 2022
Das zweite Album von KingCrown aus Frankreich bietet feinen Power Metal, der dank der Gitarren einen sehr kernigen Grundtenor besitzt. Auch die Solos lassen aufhorchen, die aber weit davon entfernt sind irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen, sondern sehr songdienlich gespielt werden.

STEVE DALTON – Primitive

Montag, 25. April 2022
Der in Schweden ansässige Engländer Steve Dalton trat 2016 erstmals relevant in Erscheinung, nämlich mit dem Release seines Solo-Projektes «Steel City».

SKULL FIST – Paid In Full

Samstag, 23. April 2022
Liegt es an Kanada, dass Skull Fist nicht so recht aus dem Quark kommen? Seit 2006 musizieren die Jungs und haben bisher drei Alben veröffentlicht.
Royal Desolation legen mit «Puppet Dance» ihr Longplayer Debüt vor, und um es aus dem bekannten Schweizer Blickwinkel heraus zu betrachten, wo man es offenbar für nötig hält zu erwähnen, ob Musik aus der Schweiz kommt oder nicht..., das Erstlingswerk klingt definitiv so, als wolle man hier grössere Brötchen backen und dieses biedere Label abschütteln.
Aus Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, Deutschland, stammen Blood Torrent, aktiv seit 2005, und präsentieren uns mit «Void Universe» den zweiten Longplayer mit zehn Songs, welche dem bläckischen Mätäl zugeordnet werden können, jedoch bläckischem Mätäl mit Frolic-Schmackes, hell yeah!
Und wieder überrascht uns Mr. Speckmann mit seinem Speckmann Project und dem zweiten Longplayer namens «Fiends Of Emptiness» im Jahre 2022, ganze 31 Jöhrchen nach dem Debüt von 1991 , das unter der Flagge des «Speckmann Project» segelte.
Zurück auf die Spur von Alben wie «Have A Nice Trip» und «Riders On The Storm» präsentieren sich Die Apokalyptischen Reiter mit dem neuen Werk so lebensfroh und tiefgründig wie immer.
Die norwegischen Edel Hard Rocker aus Bergen mischen die Szene mittlerweile schon seit zwei Dekaden auf und legten seit ihrem starken Debüt «No Hay Banda» (2005) quasi mit jedem weiteren Album noch eine Schippe drauf. Der energiegeladene Sound erweist sich vor allem auch live als absolute Granate, und nebst dem charismatischen Frontmann Torkjell "Toschie" Rød brilliert nach wie vor das kongeniale Axt-Duo mit Arve Isdal sowie Thomas Tofthagen.

UDO DIRKSCHNEIDER – My Way

Freitag, 22. April 2022
Sänger Udo Dirkschneider nutzt die freie Zeit. Statt auf Tour zu gehen, was momentan eher schwierig ist, spielt er neue Alben mit U.D.O. oder DATOG (Dirkschneider And The Old Gang) ein. Der neuste und zugleich erste Streich beim neuen und aufstrebenden Label Atomic Fire nennt sich Udo Dirkschneider «My Way».
2014 noch als «Sentience» gegründet, überdachte der Vierer seinen Namen, nachdem Fans rund um die Welt Gefallen an ihrem Treiben gefunden hatten.

URFERD – Resan

Donnerstag, 21. April 2022
Die One Man Show von Daniel Beckman - besser bekannt Blackwald in der Power Metal Band Twilight Force - ist ein ziemlicher Kontrast zum sonstigen Wirken des Musikers. Das Gehör geht dafür nach Schweden in die Ferien.

ABSENT IN BODY – Plague God

Donnerstag, 21. April 2022
Im Jahre 2017 wurde diese internationale Band namens Absent In Body von Mitgliedern aus Amenra, Sepultura und Neurosis gegründet. Mit «Plague God» veröffentlicht man das Debüt-Werk als full-length Scheibchen mit sagenumwobenen fünf langen bis ultralangen Tracks, nebst dem im Jahre 2017 in Eigenregie veröffentlichtem Demo namens «Absent In Body».
Die multinationale Band Hilltops Are For Dreamers steht mit ihrem Debüt-Album «In Disbelief» zum Abheben bereit. «Silence» beginnt, dem Titel entsprechend, leise, aber nur für wenige Augenblicke, denn dann folgt ordentlich wütender Post Hardcore.
Bestehend aus einer Live-CD und der dazugehörenden DVD kredenzen uns Inglorious eine neue Live-Präsentation.

DARKHER – The Burial Strom

Mittwoch, 20. April 2022
Darkher stammen aus Nordengland und treiben bereits seit 2012 ihr Unwesen. Nun wird mit «The Burial Storm» das zweite Album veröffentlicht.

MONUMENTS – In Stasis

Mittwoch, 20. April 2022
Uffa, aus dem Vereinigten Königreich entstammend, aus London, greifen hier Monuments ins metallische Geschehen ein, und zwar seit dem Jahre 2009. Damals noch unter dem Pseudonym Elements laufend, um sich dann nur ein Jahr später wieder aufzulösen und neugründend unter dem Namen Monuments zu verewigen.

THANATEROS – On Fragile Wings

Mittwoch, 20. April 2022
Thanateros ist der Todesgott, Eros der Gott der Begierde. Mischt man die beiden zusammen, erhalten wir den äusserst wohlklingenden Bandnamen der bereits länger existierenden deutschen Formation.
Gauntlet Rule wurden 2019 von Gitarrist Rogga Johansson (Paganizer, Massacre) und Bassist Peter Svensson (Assassin's Blade, Void Moon) ins Leben gerufen, um ihre Vision von zeitlosem Heavy Metal umzusetzen. Vervollständigt wurde die Truppe durch Frontmann Teddy Möller (Loch Vostok) und als Guests fungieren Blaze Bayley (Ex-Iron Maiden, Wolfsbane) und Lorraine Gill (Taist Of Iron).

DARE – Road To Eden

Dienstag, 19. April 2022
Dare hatten 1988 mit ihrem Debüt-Album «Out Of The Silence» und dem Nachfolger 1991 «Blood From Stone» auf ihre eigene Art das Erbe von Thin Lizzy angetreten.
Ebenfalls aus deutschen Landen, genauer gesagt aus Nossen, Sachsen, seit 1993 unterwegs, stammen die gestandenen Herren namens Dreier (Vocals), René Kögel (Guitars, Vocals), Wolfgang Rothbauer (Guitars), Nico Solle (Bass) und Lutz Götzold (Drums), die einen satten, brutalen Death Metal so à la Vomitory, Grave, Massacre, Cannibal Corpse, Morgoth und Vader zelebrieren.
Überraschend smooth und very groovy - so klingt das Debüt der belgischen Gruppe. Wieso denn überraschend? Nun, die Band wurde von keinem Geringeren als dem ehemaligen Aborted Saitenzupfer Thijs De Cloedt zum Leben erweckt.
Wie schon bei No Mute, ist die gleiche, zeitlich unglückliche Konstellation einer nicht rechtzeitig auf den offiziellen Veröffentlichungstermin erstellten Rezension auch für die Glarner Rocker von The Garlicks entstanden. Ob es mit dem Zusammenfallen des Beginns der Fasnacht (Deutsch: Karneval) zu tun hatte, ist nicht überliefert. Fakt ist, dass die LP (inklusive Download-Code) sehr spät bei mir eintraf, aber letztlich nicht zu spät!
Holla, da hoppst doch die Cartwright-Ranch namens "Bonanza" durch die nebelbehangenen Filmbruchstücke beim Anhören von Nite und «Voices Of The Kronian Moon».

DEVICIOUS – Black Heart

Samstag, 16. April 2022
Nach der situationsbedingten Pause steht die in Deutschland beheimatete Melodic Rock Band DeVicious mit ihrem vierten Output «Black Heart» in den Startlöchern.
Im Jahre 2020 in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brazil, gegründet, ein vollbepacktes Palmares in dieser doch zweijährigen Schaffenszeit, aus welchem sieben Singles, zwei EPs und eben dieses Debüt-Album namens «Antichrist Reborn» daraus resultieren, wohlwollend genannt sehr umtriebig, die Herren Jairo "Tormentor" Guedz (Guitar), Marcelo Vasco (Guitar), Alex Kafer (Bass, Vocals) und Alexandre Oliveira (Drums), die zudem mal zehn kräftig thrashend-deathige Songs auf die neue Scheibe drauf gepackt haben.
Nach zwei bemerkenswerten Alben dröhnen The Spirit mit ihrem neuen Werk «Of Clarity And Galactic Structures» massiv um die Ecke.

AXEL RUDI PELL – Lost XXIII

Freitag, 15. April 2022
Wo Axel Rudi drauf steht, da ist auch Pell drin. Das wird schon mit dem Intro («Lost XXIII Prequel») klar, das auf vielen seiner zwanzig vorherigen Studio-Alben hätte stehen können.
Ich bin ein bekennender Fan von Ronnie Romero und habe ihn bei Rainbow, Vandenberg und CoreLeoni lieben wie schätzen gelernt. Nicht alles was der Chilene in die Finger nimmt, weist den gleichen Qualitätslevel aus. Aber! Wenn Ronnie das Mikrofon in die Hand nimmt, dann erhält der Regenbogen neue, hell strahlende Farben.
Nach dem vorletzten Album «Rock'n'Roll Telephone» von 2014 räumte der unersetzbare Dan McCafferty als Frontmann das Feld bei Nazareth. Dies freilich nicht aus freien Stücken, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Seinem fixen Nachfolger Carl Sentance (das kurze Gastspiel von Linton Osborn blenden wir hier geflissentlich aus) brachte auch ich stets viel Wohlwollen entgegen, aber die alten Naz sind Geschichte.

J.B.O. – Planet Pink

Freitag, 15. April 2022
Seit 1989 blödeln die Jungs von J.B.O. um die Gunst ihrer Hörerschaft. Waren es Klassiker von Manowar, Sodom, Nena, Motörhead, Falco, Opus, Twisted Sister, Rammstein, Village People, Udo Jürgens, ZZ Top, Extrabreit, Scorpions, Wir sind Helden, Megadeth, Spliff oder Queen, um nur ein paar Bands zu nennen, bedienten sich J.B.O. deren Musik und verpassten den Songs einen eigenen, spassigen Text.

ANGEL NATION – Antares

Donnerstag, 14. April 2022
Die aktuelle Leaves' Eyes Sängerin Elina Sirala beehrt uns zum dritten Mal auf Albumlänge mit ihrer Original Band Angel Nation. Auf «Antares» frönen sie erneut einem guten, wenn auch nicht ganz überragenden Symphonic Metal. Dieser ist schön anzuhören, gerät aber schnell wieder in Vergessenheit.
Well, sowohl aus Kopenhagen, Hovedstaden, als auch aus Aarhus, Midtjylland stammt der Dreier namens Heltekvad und serviert uns astreinen Medieval Black Metal. So, ich lasse dies als Schreiberling einfach mal ungehallt im Raume stehen, denn Heltekvad growlen und grunzen in dänischer Sprachkunst, was dem Gesamtsound einen interessanten Touch verleiht.

FLAMES OF FIRE – Flames Of Fire

Donnerstag, 14. April 2022
Okay, was kann man von einem Album erwarten, auf welchem Christian Liljegren (Gesang), Per Schelander (Bass) und Mats-Ake Andersson (Gitarre) zu hören sind? Genau, Musik, die irgendwo bei Yngwie Malmsteen, Rainbow, MSG und Europe anzusiedeln ist.
Aller guten Dinge sind bekanntlich "drei", und selten hat sowas in der Musik-Szene so gepasst wie hier! Mit der folglich dritten Single «Vessel Of Love» und der Rückseite «Out Of The Dark» wird dieser überaus wertige Release nach knapp sechs Monaten beendet. Während innerhalb der Hülle wiederum bewährter Sound der Marke CRAVER zum Anhören bereit steht, veredelt das gleiche Model die Aussenhülle in erneut aufreizender Pose.

PAPA ROACH – Ego Trip

Mittwoch, 13. April 2022
Wir schreiben das Jahr 2000. Papa Roach feiern mit dem Überhit «Last Resort» riesige Erfolge und werden gleichzeitig als "One Hit Wonder" belächelt. Das entsprechende Album «Infest» feierte kürzlich seinen zwanzigsten Geburtstag und hat definitiv seine Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen.
Gemessen an der Tatsache, dass es die Truppe seit satten dreissig Jahren gibt, ist ihre Diskographie nicht unbedingt opulent. Mit gerade mal vier Alben und drei EPs auf der Habenseite, kann man dem Haufen aus San Francisco nicht wirklich Veröffentlichungswut attestieren.

SLAEGT – Goddess

Mittwoch, 13. April 2022
Well, Heavy-Metal mit Black Metal Einflüssen, so early 80ies zur NWOBHM-Zeiten, wird es wohl mit «Goddess», dem vierten Longplayer des dänischen Vierers Slægt um Asrok (Vocals, Guitars, etwas Bass), Olle Bergholz (viel Bass, etwas Vocals, also Backing Vocals), Adam CCsquele (Drums) und Anders M. Jørgensen (Guitars), die einen sehr eigenwilligen heavy-metallischen, hardrockigen Black Metal inszenieren, welcher tatsächlich einen sehr hörerisch und -baren Erguss musikalischer Kreation darstellt.
Meine Lieblingsitaliener veröffentlichen eine EP mit fünf Tracks. Dabei kommen die beiden Cover-Versionen von Alice Cooper «He's Back (The Man Behind The Mask)» und W.A.S.P. «Chainsaw Charlie (Murders In The New Morgue)» zu ehren.
Ganz offen und ehrlich gesagt gehöre ich wohl zu denen, die jetzt nicht die grossen Freudensprünge gemacht haben, als ein neues Red Hot Chili Peppers Album angekündigt wurde. Nicht falsch verstehen, denn ich mag die Band. «Mothers Milk» (1989), «Blood Sugar Sex Magik» (1991) bis hin zu «Californication» (1999) sind grossartige Alben, und selbst der Versuch mit Dave Navarro von Janes Addiction auf «One Hot Minute» (1995) empfinde ich als eines der meist unterschätzen Alben.
Aus der Hansestadt Hamburg, Jermanie, stammen Rise Of Kronos und servieren uns mit «Council Of Prediction» ihren Debüt-Leckerbissen mit zehn Tracks darauf enthaltend.

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